Scheinarchitektur

Mit Scheinarchitektur (auch "Architekturmalerei" genannt) bilden wir auf dem ebenen Malgrund Architekturelemente ab, die im Prinzip dort auch wirklich vorkommen könnten. Zumindest soll die Darstellung den Anschein erwecken, sie könnten auch in Wirklichkeit dort verbaut sein. Die bis zu 16 Meter hohen Wände im Atrium des Münchner Franziskaner-Gasthauses zeigen anschaulich, wie stark die Wirkkung eines solchen Illusionismus sein kann - auch wenn der Betrachter selbstverständlich weiß, dass "alles nur gemalt" ist.

Klassische Elemente der Scheinarchitektur sind Säulen (Sockel, Kapitelle, Kanneluren), Pilaster, Nischen, Bossen und anderes.