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Gestaltungsziele - Zielvorgaben führen zum Erfolg!

Bild: Gestaltungsziele
Nur mit klaren Zielvorgaben bekommt eine Planung ihren Sinn und Zweck. Darum lautet die erste Frage: Was wollen wir, was will der Bauherr durch die Farbgestaltung erreichen?

1. Wir deuten den Raum farbig aus
und interpretieren seine baulichen Strukturen

Durch Farbgebung interpretieren wir architektonische Strukturen, Proportionen und Materialien. Im Idealfall bekräftigen wir dadurch die vorhandenen Strukturen und machen sie - unter Berücksichtigung von Belichtung und Beleuchtung - leichter lesbar. Wir inszenieren Materialien und Oberflächen entsprechend ihrer Wertigkeit. Ungünstige Vorgaben wie beispielsweise zu niedrige Decken, zu lange Korridore, bauliche Härten oder ein Übermaß an formaler Unruhe werden von uns durch Farbgebung für die Empfindung korrigiert. So erzeugen wir eine optimale Wechselwirkung von Farbe, Material, Proportion, Licht und Raumgefühl.

Beispiel 1: Loungebereich in horizontaler Interpretation der Umfassungswände (wirkt ausgeruht), vertikaler Betonung (wirkt firscher und aktiver) und mit richtungslosem Design (Hingucker für Kurzzeit-Aufenthalt).

Beispiel 2: Alles andere als eine einfache Entscheidung: Was geschieht mit dem Sichtbeton der Treppenwange? Welcher Handlauf passt dazu? Unsere Bilder zeigen Farbvarianten im Stil der 1970er, 1990er und 2010er Jahre - drei Beispiele von unendlich vielen und der Beginn einer gründlichen Auseinandersetzung mit Materialien, Formen und Stilelementen.

2. Wir steigern die Behaglichkeit (Aufenthaltsqualität)
und erhöhen Funktionalität und Ergonomie.

Von der Bauwerkserschließung (Orientierung im Gebäude), über die Sicherung einer hohen Aufenthaltsqualität bis hin zu Fragen der Arbeitsplatzgestaltung und visuellen Ergonomie schaffen wir durch Farbgestaltung die Rahmenbedingungen für eine produktive Raumnutzung, sei es als Arztpraxis, Büro, Kindergarten, Industriearbeitsplatz, Pflegeheim oder Kantine.

So beeinflusst die Farbumgebung beispielsweise Bewegungsbereitschaft, Spannkraft und Aufmerksamkeit, vermittelt zwischen Umweltwahrnehmung und Selbstwahrnehmung und arbeitet subtil mit dem Wechselspiel zwischen bewussten und unterschwelligen Erlebnisinhalten. Grundlagen unserer Planung sind ausführliche Analysen zur Nutzungsart, zur Verweildauer und zur Charakteristik der Nutzergruppen, auch im Hinblick auf Alter, Sehgewohnheiten und eventuelle Einschränkungen.

Bild: Farbgestaltung Gestaltungsziele Bilder 3 Die hier gezeigten Patientenzimmer sind für lange Verweildauer konzipiert...
Bild: Farbgestaltung Gestaltungsziele Bilder 3 ... und werden von sehr vielen Menschen als positiv erlebt.
Bild: Farbgestaltung Gestaltungsziele Bilder 3 Im therapeutischen Kontext kann durchaus auch eine frische, kühlende Stimmung gewünscht werden.

3. Wir schaffen Atmosphäre durch farbige Raumstimmungen.

Die Atmosphäre eines Raums wird wesentlich geprägt von seiner Farbstimmung und Lichtsituation.
Bevor wir ein Farbkonzept entwickeln, formlieren wir zusammen mit dem Bauherren bzw. Nutzer die Stimmungen, die er sich für seine Räume wünscht. Im zweiten Schritt übersetzen wir die gesuchten Stimmungen und Anmutungen in Farbklänge. Solche Farbkompositionen sind gleischam sichtbar gemachte Gefühle, farbig aufgefächerte Stimmungen.
"Farbige Erlebniswelten" zu schaffen, ist Gestaltungsschwerpunkt für das Gastgewerbe, oft auch für den Einzelhandel und Sport- und Freizeiteinrichtungen. Aber auch jede(r), der eine Wohnung einrichtet, hat gewisse Erwartungen daran, wie sich die Räume anfühlen sollen.

Bild: Farbgestaltung Gestaltungsziele Bilder 4 Stimmungsbild zur Erlebniswelt „Konstruktion“
Bild: Farbgestaltung Gestaltungsziele Bilder 4 Stimmungsbild zur Erlebniswelt „Wasser“
Bild: Farbgestaltung Gestaltungsziele Bilder 4 Stimmungsbild zur Erlebniswelt „Wärme“
Bild: Farbgestaltung Gestaltungsziele Bilder 4 Charakteristische Farbpalette zur Erlebniswelt „Konstruktion“
Bild: Farbgestaltung Gestaltungsziele Bilder 4 Charakteristische Farbpalette zur Erlebniswelt „Wasser“
Bild: Farbgestaltung Gestaltungsziele Bilder 4 Charakteristische Farbpalette zur Erlebniswelt „Wärme“

4. Wir verleihen Räumen Persönlichkeit
und wir machen Persönlichkeit sichtbar.

Stil ist die persönliche Handschrift, die spezielle Art und Weise, in der jemand Dinge auswählt und arrangiert. Vor allem im Privatbereich tragen Räume oft die persönliche Handschrift ihres Eigentümers.
Für Räume mit wechselnden Nutzergruppen legen wir den passenden Stil im Gespräch mit dem Bauherrn oder seinem Architekten fest. Dabei können Trends und Epochen berücksichtigt werden, geografische oder ethnische Besonderheiten, die CI eines Unternehmens und anderes mehr.
Ziel ist, dass der Stil des Innenraums wesentliche Aspekte der Persönlichkeit seiner Nutzer oder ihrer Werte wiederspiegelt. So schaffen wir für möglichst viele Nutzer die Möglichkeit, sich mit dem Raum positiv zu identifizieren.

Die Farbentwürfe und 3D-Visualisierungen auf dieser Seite wurden von Jürgen Opitz erstellt und sind dem Buch „Farbgestaltung Innenraum“ von Martin Benad und Jürgen Opitz entnommen.