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Mit Renderbildern in die farbige Zukunft schauen

Hinweis: Bis auf Weiteres können wir die Leistung "Renderbilder" nicht mehr anbieten.
Die nachfolgenden Texte beziehen sich auf Leistungen, die wir bis Ende 2016 in Zusammenarbeit mit Jürgen Opitz zur Verfügung gestellt haben.

Viele kennen das Problem: Farben aussuchen ist das eine.
Wie sie hinterher wirken etwas ganz anderes. Und dann ist die Enttäuschng groß:

„Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt…“

Kein Wunder! Denn Farbe ist ein interaktives Phänomen. Zwar bezeichnet man (fälschlicherweise) Farbe als einen „weichen Faktor“ am Bau - aber was Farbe bewirkt, kann ganz schön hart sein. Darum muss man sich klarmachen:

  1. 1. Keine Farbe steht isoliert für sich da; je nachdem, in welchem farbigen Umfeld sie auftritt, sieht sie anders aus!
  2. 2. Darüber hinaus spielt die Flächengröße eine ganz entscheidende Rolle. Das Farbmuster im Farbfächer – so gut es einem gefallen mag – zeigt eben nicht, wie die Farbe an der Fassade aussieht, nämlich ganz anders!
  3. 3. Keine Farbe ist unabhängig vom Licht, das sie sichtbar macht. Aber welches Licht wird am Objekt später herrschen? Welche Flächen liegen im Licht, welche im Schatten, welche Kontraste entstehen dadurch? Wie verändert sich das Licht im Tages- und Jahreslauf, und wie ändern sich dann die Farben und die Schatten?
  4. 4. Nicht zu vergessen: von jeder farbigen Fläche gehen farbige Lichtreflexionen aus! Stehen zwei Wände senkrecht aufeinander und beleuchten sich gegenseitig, so entfalten sich ungeahnte Wirkungen.
  5. 5. Und wie verändern sich Farben durch einen strukturierten Untergrund? Durch eine glänzende Oberfläche? Durch einen bestimmten Betrachtungswinkel? Durch einen nahen oder fernen Betrachterabstand?
Während im rechten Bild ein Farbentwurf eingeblendet ist, zeigt das linke lediglich die baulichen Strukturen auf einem abstrakten planebenen Untergrund.

Während im rechten Bild ein Farbentwurf eingeblendet ist, zeigt das linke lediglich die baulichen Strukturen auf einem abstrakten planebenen Untergrund.

In diesem rasch erstellten Arbeits-Rendering legen wir keinen Wert auf Photo-Realismus. Darum verzichten wir auf Gardinen, Sonnenschirme, Vegetation und anderes sowie einen realistisch bewölkten Himmel.

In diesem rasch erstellten Arbeits-Rendering legen wir keinen Wert auf Photo-Realismus. Darum verzichten wir auf Gardinen, Sonnenschirme, Vegetation und anderes sowie einen realistisch bewölkten Himmel.

Photorealistische High-End-Renderings.

Fast alle Fragen zu farbigen Wechelwirkungen lassen sich beantworten, noch bevor das erste farbige Bauteil angefertigt ist: mit digitalen Architekturmodellen. Wichtig ist dabei, dass nicht die technischen Planugsdetails im Mittelpunkt stehen, sondern das sichtbare Erscheinungsbild, das sich nach Abschluss der Baumaßnahmen darstellen wird. Und zwar in verlässlichen Ansichten unter klar definierten Lichtverhältnissen, Perspektiven und Betrachterabständen, am besten in unterschiedlichen Variationen, damit auch wirklich die beste Lösung ausgewählt wird.

Durch die Zusammenarbeit mit Jürgen Opitz können wir photorealistische Architektur-Renderings auf höchstem Niveau anbieten. Uns stehen Tausende hochaufgelöster Strukturen und Texturen sowie farbmetrisch exakte Datensätze zu nahezu allen auf dem Markt befindlichen Baufarb- und Beschichtungskollektionen und zahlreichen Leuchtmitteln zur Verfügung.
Wenn Ihnen also die sinnliche Erscheinung Ihres Bauvorhabens am Herzen liegt und Sie hinterher keine Überraschungen erleben möchten, und wenn Sie Entscheidungen lieber vor der Realisierung am digitalen Modell noch einmal überprüfen wollen – dann führt Ihr Weg direkt zu uns.

Beispiel Karstadt, München Hauptbahnhof

Für den wenig einladend wirkenden Anbau des Karstadtgebäudes zwischen Stachus und Hauptbahnhof aus den 70er Jahren in München entwarfen wir verschiedene Farblösungen (mehr dazu auf der Video-Seite).
Grundlage unerer Visualisierungen ist ein Bestandsfoto. Mit bloßer Bildbearbeitung lässt sich daraus jedoch keine saubere Visualisierung erzeugen! Darum modellierten wir die sichtbaren Oberflächen des Gebäudes digital neu und setzten das Rendering des farbigen 3D-Modells ins Foto ein. Selbstverständlich ist der im Rendering simulierte Sonnenstand (Schattenbildung) identisch mit dem aus dem Foto!

Was genau bedeutet „rendern“?

„Rendern“ bedeutet, aus einer Vielzahl technischer und wenig anschaulicher Planungsinformationen ein anschauliches Bild zu erzeugen, das oft von einem Foto nicht zu unterscheiden ist. Das geschieht mithilfe eines oft viele Stunden andauernden Rechenvorgangs im Computer.

Grundlagen für unsere Renderings sind Architektenpläne (die meist als dwg-Dateien geliefert werden), oder aber die Kopie einer Bestandszeichnung. Gezeichnete Grundrisse, Aufrisse und Schnitte eines Bauwerks sind in der Regel nicht besonders anschaulich und es bedarf einiger Übung, sie zu lesen und sich ein konkretes Bild von der sinnlichen Erscheinung des späteren Bauwerks zu machen.

Wir übertragen die technischen Daten dieser Pläne in ein Programm, das nicht nur flächige, sondern auch anspruchvolle dreidimensionale Ansichten erzeugen kann. Es geht also darum, dass sich zweidimensionale Planzeichnungen in dreidimensionale Anschauungsobjekte verwandeln und dass aus abstrakten Flächen  konkrete Oberflächen werden! Dazu belegen wir jede (im Rendering sichtbare) Fläche mit einem Material und entsprechenden Farbtönen. Darüber hinaus werden Textur und Rauhigkeit, Glanzgrad, Transparenz oder Transluzenz und viele weitere Eigenschaften festgelegt.

Wenn alle Detailfragen geklärt sind, stellen wir das Modell unter den „digitalen Himmel“, der physikalisch exakt den Sonnenstand zur gewählten Zeit an einem konkreten geografischen Ort mit dem gewünschten Wetter simuliert und ausleuchtet. Parallel dazu lassen sich alle Arten von Kunstlicht anschaulich darstellen! Liegen die Labordaten des Leuchtenherstellers vor, können wir die exakte Lichtausbreitung, Luxstärke und Farbtemperatur einer ganz bestimmten Leuchte realistisch simulieren.

Unser Anliegen ist es, mit den Renderings nicht die auf Sensation ausgerichtete Blendwirkung, sondern die möglichst exakte Vorwegnahme der tatsächlichen Erscheinung zum Ausdruck zu bringen. Nur so können Enttäuschungen und Fehler vermieden werden.

Überblendung von Gittermodel und Oberflächenansicht (Screenshot-Montage, Cinema 4D)

Überblendung von Gittermodel und Oberflächenansicht (Screenshot-Montage, Cinema 4D)

physikalisch korrekte Lichtsimulation auf der Basis des spektralen Lichtmodells von Thearender

physikalisch korrekte Lichtsimulation auf der Basis des spektralen Lichtmodells von Thearender

Mach Dir ein Bild!

Sie können unseren Visualisierungs-Service auch buchen, ohne eine Farbenplanung von uns in Anspruch zu nehmen.
Anhand der Visualisierung überprüfen Sie Ihre Planung und zeigen Ihrem Kunden in einer professionellen Präsentation, was er bekommt!