Das Farbe-mobil Konzept
Auch wenn farbig gestrichene Wände immer beliebter werden:
Der Standard für den Innenraum ist und bleibt Weiß. Warum?
- Weiße Wände sollen sachlich wirken, emotional distanziert; sie sind der „kleinste gemeinsame Nenner“, wenn ein Raum von vielen verschiedenen Personen genutzt wird. Denn sobald man sich für eine Wandfarbe entscheidet, egal ob Rot, Blau, Grün oder Gelb, geht die Diskussion los: Die einen mögen die Farbe, die andern hassen sie! Beim Weiß jedoch muss niemand „Farbe bekennen“.
- Weiße Wände reflektieren ein Höchstmaß an Licht. Sie kommen dem Wunsch entgegen, sich in hellen Innenräumen aufzuhalten.
- Weiße Wände unterstreichen die plastischen Eigenschaften des Raums, also seine räumliche Begrenzung und die Skulptur seiner Formen. Das hängt mit dem Spiel von Licht und Schatten zusammen, welches auf weißen Wänden deutlicher als auf farbigen Wänden in Erscheinung tritt.
Ob Foyer oder Besprechungsraum: Weiß steht hoch im Kurs - doch im Ganzen betrachtet, haben weiße Wände mehr Nachteile als Vorteile. Mit Farbe mobil ändert sich die Farbstimmung des Raums, ohne, dass die weißen Wände neu gestrichen werden müssen.


