Auswertung Pinakothek der Moderne
Die Umfrage erhebt keinen Anspruch darauf, repräsentativ zu sein und wurde nicht nach strengen wissenschaftlichen Kriterien durchgeführt und ausgewertet. Sowohl die polaren Begriffe als auch die Auswahl der Bilder wurde im Vorfeld keiner wissenschaftlichen Prüfung unterzogen. Auch die Angeben zur Person (Alter, Beruf etc.) halten einer konsequent auf Repräsentativität angelegten Umfrage nicht stand. Hinzu kommen grundsätzliche Zweifel daran, ob man die Wirkung von Gebäuden beim Betrachten von Fotografien zutreffend beschreiben kann.
All diese Einschränkungen sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ergebnisse der Umfrage durchaus eine Aussagekraft haben. Die hier abgebildeten Grafiken zeigen verschiedene Zusammenfassungen. Durch einfachen Mausklick lassen sie sich vergrößern.
Dass das Äußere der Pinakothek der Moderne überwiegend eher als lähmend, unausgewogen, schwer, aufdringlich, kühl, öde, autoritär, hart, bedrückend, abweisend, unpersönlich und ermüdend erlebt wird und einen Mangel spüren läßt ("da fehlt was") ermutigt zu der Frage, ob eine farbliche Neufassung dazu beitragen kann, die Erscheinung des Gebäudes so zu verändern, dass seine Ausstrahlung mehr mit der gesellschaftlichen und kulturellen Funktion zu tun bekommt, der es dient! An der Berechtigung von Solitärbauten soll nicht gezweifelt werden - aber dass ein Solitär sich vorrangig durch seine abweisende Sprachlosigkeit definiert, die weitgehend ignoriert, was historisch, städtebaulich und menschlich um ihn herum stattfindet, darf in Frage gestellt werden. Auch hier kann Farbe konstruktive Lösungen zeigen.
Am Fuß dieser Seite findet sich eine Exel-Dateie zum Download, in der alle relevanten Daten zur Umfrage enthalten sind.
Tabelle: Auswertung Pinakothek der Moderne |



