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Architekturfarben

- den Raum gestalten, nicht nur die Fassade
- in welcher Farb-Atmosphäre wollen wir leben?


Auswertung Paul-Löbe-Haus

Die Umfrage erhebt keinen Anspruch darauf, repräsentativ zu sein und wurde nicht nach strengen wissenschaftlichen Kriterien durchgeführt und ausgewertet. Sowohl die polaren Begriffe als auch die Auswahl der Bilder wurde im Vorfeld keiner wissenschaftlichen Prüfung unterzogen. Auch die Angeben zur Person (Alter, Beruf etc.) halten einer konsequent auf Repräsentativität angelegten Umfrage nicht stand. Hinzu kommen grundsätzliche Zweifel daran, ob man die Wirkung von Gebäuden beim Betrachten von Fotografien zutreffend beschreiben kann.

All diese Einschränkungen sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ergebnisse der Umfrage durchaus eine Aussagekraft haben. Die hier abgebildeten Grafiken zeigen verschiedene Zusammenfassungen. Durch einfachen Mausklick lassen sie sich vergrößern.

Dass das Paul-Löbe-Haus überwiegend eher als lähmend, schwer, aufdringlich, öde, autoritär, hart, abweisend und unpersönlich erlebt wird und einen Mangel spüren läßt ("da fehlt was") ermutigt zu der Frage, ob eine farbliche Neufassung dazu beitragen kann, die Erscheinung des Gebäudes so zu verändern, dass seine Ausstrahlung auch etwas mit der demokratischen Funktion zu tun bekommt, der es dient! Einem vitalen Demokratieverständnis käme es mehr entgegen, wenn derart zentrale und vielbeachtete Bauten auch ein sichtbarer Ausdruck demokratischer Werte wären. Beispielsweise in der Art, dass Beziehung gesucht und gestaltet wird: zur Geschichte, zur städtebaulichen Nachbarschaft, zu den Menschen, die dort arbeiten und zu denen, die es als Ausdruck gesellschaftlichen und politischen Wollens wahrnehmen.

Am Fuß dieser Seite finden sich zwei Exel-Dateien zum Download, in denen alle relevanten Daten zur Umfrage enthalten sind.

PLH.xls

Tabelle: Auswertung Paul-Löbe-Haus