Architekturfarben

- den Raum gestalten, nicht nur die Fassade
- in welcher Farb-Atmosphäre wollen wir leben?


Farbgestaltung Außenraum

Was Sie von uns bekommen

  • Sie erhalten für Ihr Bauvorhaben ein umfassend durchdachtes Farbkonzept, das von der ersten Idee bis zum Ausführungsplan mit Ihnen abgestimmt ist.
  • Grundlage dafür ist die Gestaltungsabsicht, die wir gemeinsam mit Ihnen besprechen und präzise formulieren: Was soll durch Farbigkeit zum Ausdruck gebracht werden? Was wird durch Ihr Gebäude visuell kommuniziert?
  • Falls vereinbart, erhalten Sie nicht nur einen Vorschlag, sondern auch Alternativen, die sich in Stimmung, Stil und Realisierungskosten voneinander unterscheiden. So lassen sich Farbentscheidungen zielsicher fällen und verteidigen.

 

Worauf es uns ankommt

  • Wir möchten, dass der Bauherr seine gewünschte Außenwirkung (Status, Stil, Kompetenz etc.) durch die farbige Gestaltung der Gebäudehülle effektiv kommuniziert.
  • Das Gebäude steht nicht isoliert da, sondern ist Teil eines Stadtraum bzw. einer dörflichen oder ländlichen Umgebung, und prägt so den Lebensraum vieler Menschen. Unser Farbkonzept ist daher auch der ästhetischen und atmosphärischen Qualität dieses Lebensraums verpflichtet.
  • Und selbstverständlich beziehen wir auch die bauliche Struktur und Materialität des Gebäudes, seinen Standort und die Art seiner Nutzung als objektive Vorgaben in unsere Entwurfsarbeit ein.

Als Gestalter sind wir zugleich auch Mediatoren: Mit viel Erfahrung und gestalterischer Sicherheit suchen wir den Konsens zwischen zum Teil divergierenden Forderungen und Interessen, die mit einem Bauvorhaben verbunden sind.

Am digitalen Architekturmodell...
lassen sich auch Detailfragen anschaulich klären.
Die zweidimensionale Farbgrafik gibt Orientierung zur Farbverteilung.

Polychromie (Mehrfarbigkeit)

Wir arbeiten mit Polychromie, wenn es darum geht, die Erscheinung eines Gebäudes für die Empfindung zu rhythmisieren und zu beleben. Dabei fassen wir Polychromie in der Architektur überwiegend als fein abgestufte Mehrfarbigkeit auf, die an den Gesetzen natürlicher Farbklangbildung orientiert ist. Das bedeutet: Wir stufen einen Farbton in aufgehellte und verschattete Nuancen ab, wir intensivieren seine Farbwirkung oder nehmen sie zurück, immer im Hinblick auf die Wechselwirkungen mit Nachbarfarben, mit Proportionen, Flächengrößen und (wechselnden) Lichtverhältnissen.
Eine so verstandene „organische“ Farbigkeit hat nichts mit sanften Verläufen oder „natürlichen“ Formen zu tun. Im Gegenteil: Die Farbgebung folgt den klaren Formprinzipien der Architektur. Doch sie erzeugt eine Anmutung, die natürlich erscheint und dem Betrachter emotional näher steht als eine unstrukturierte Großfläche
Vor allem im Umfeld nüchterner Zweckbauten wirken solche Farbfassungen seelischer Entfremdung entgegen.


Funktional geplant für eine Welt jenseits der Sinne
Inspirierend: die Farbigkeit einer Landschaft
Die farbige Wand vermittelt eine naturverwandte Atmosphäre.