Architekturfarben

  1. Die Menschen empfinden im Allgemeinen eine große Freude an der Farbe.
    Das Auge bedarf ihrer, wie es des Lichtes bedarf. (J.W.Goethe)

  2. Der primäre Gegenstand der Wahrnehmung sind die Atmosphären...
    Die Atmosphäre ist die gemeinsame Wirklichkeit des Wahrnehmenden und des Wahrgenommenen. (Gernot Böhme)

Treffender als mit Gernot Böhme in seinem Buch "Atmosphäre" (Suhrkamp, 1995) und Johann Wolfgang Goethe (Farbenlehre, 1810, § 759) können wir nicht erklären, warum wir mit großem Engagement als Fachplaner für Farbe tätig sind. Wir können nur versuchen, es kürzer zu sagen:

- Wir möchten, dass Menschen in der Atmosphäre Ihres Gebäudes gerne leben.
- Wir möchten, dass Ihr Gebäude Freude verbreitet.

Der Bereich Architekturfarben wird von Martin Benad und Jürgen Opitz (Architekt Dipl.-Ing. FH) betreut.
Für mehr Informationen besuchen Sie bitte auch unsere Seite www.farbenplanung.de.

Das ganze Spektrum farbiger Außenräume

Wir kopieren die Natur nicht. Wir spüren ihr nach.

„Vertraute Umgebungen“ statt unwirtlicher Städte

Die Natur kennt keine eintönigen Großflächen. In der Architektur kommen sie hingegen oft vor, zum Beispiel als weiß gestrichene oder betongraue Fassadenflächen. Sie wirken auf viele Betrachter abweisend, trist, befremdlich.
Wir arbeiten gern mit Mehrfarbigkeit (Polychromie), um die Erscheinung eines Gebäudes für die Empfindung zu rhythmisieren und zu beleben. Wir stimmen die Mehrfarbigkeit in gleichsam musikalischen Klängen fein ab, die sich an den Gesetzen natürlicher Farbklangbildung orientieren. Mit Hilfe solcher Klänge übersetzen wir räumliche (serielle) Bauraster in zeitliche (rhythmische) Prozesse.
Eine so verstandene an der Natur orientierte „organische Farbigkeit" hat nichts mit sanften Verläufen oder „natürlichen“ Formen zu tun, denn die Farbgebung folgt den klaren Formprinzipien der Architektur. Doch sie erzeugt eine Anmutung, die natürlich erscheint und dem Betrachter emotional näher steht als eine unstrukturierte Großfläche. So wirken wir vor allem bei monotoen Zweckbauten seelischer Entfremdung entgegen.

1. Technisch geplant für eine Welt jenseits der Sinne

1. Technisch geplant für eine Welt jenseits der Sinne

2. Die Farbigkeit des Bergpanoramas zeigt eine natürliche, dem Menschen vertraute Farbordnung von hellen  und dunklen, kühlen und warmen, kräftigen und vergrauten Tönen.

2. Die Farbigkeit des Bergpanoramas zeigt eine natürliche, dem Menschen vertraute Farbordnung von hellen und dunklen, kühlen und warmen, kräftigen und vergrauten Tönen.

3. Wir reduzieren das Landschaftsbild auf eine begrenzte Anzahl klar abgestufter mosaikartig angeordneter Farbtöne.

3. Wir reduzieren das Landschaftsbild auf eine begrenzte Anzahl klar abgestufter mosaikartig angeordneter Farbtöne.

4. Die Farbstimmung des Mosaikbilds wird auf die Formprinzipien der baulichen Struktur bezogen. Einzelne Farbtöne werden stärker gewichtet, andere zurück genommen und die Gesamtzahl reduziert. Die wellige Form unserer Visualisierung soll zeigen: „Die Landschafts-Stimmung weht an das Gebäude heran...“

4. Die Farbstimmung des Mosaikbilds wird auf die Formprinzipien der baulichen Struktur bezogen. Einzelne Farbtöne werden stärker gewichtet, andere zurück genommen und die Gesamtzahl reduziert. Die wellige Form unserer Visualisierung soll zeigen: „Die Landschafts-Stimmung weht an das Gebäude heran...“

5. Wir haben kein Bergpanorama auf die Wand gemalt; die Wand ist auch optisch eine Wand geblieben. Weder eine tarnende Mimikri noch eine auffällige Dekoration würden der baulichen Situation gerecht. Nur die Stimmung hat sich geändert. Sie ist„näher am Menschen“, weil sie seinem Bedürfnis nach natürlichen und vertrauten Umgebungen entgegen kommt.

5. Wir haben kein Bergpanorama auf die Wand gemalt; die Wand ist auch optisch eine Wand geblieben. Weder eine tarnende Mimikri noch eine auffällige Dekoration würden der baulichen Situation gerecht. Nur die Stimmung hat sich geändert. Sie ist„näher am Menschen“, weil sie seinem Bedürfnis nach natürlichen und vertrauten Umgebungen entgegen kommt.